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Vorsicht beim Onlinebanking: Schadsoftware versteckt sich in scheinbar harmlosen Apps.

21.11.2017, 22:34 Uhr | Till Simon Nagel, dpa-tmn, LT

Vorsicht beim Herunterladen von Taschenlampen- oder Minispiel-Apps im Google Play Store: Hinter den vermeintlich harmlosen Programmen könnte schädliche Software stecken. 

Wie „chip.de“ berichtet ist ein aktuelles Beispiel ein in derartigen Android-Apps versteckter Trojaner namens BankBot. Einmal installiert, fälscht er die Benutzeroberfläche von Banking-Apps. Betroffen seien Apps von der Postbank, DKB, Citibank, Commerzbank und Comdirekt. Dort konnten Kontodaten abgefangen werden, auch TANs wurden ausgelesen. Nicht nur in Deutschland sei dies passiert, international seien insgesamt rund 160 Institute betroffen.

Finger weg von dubiosen Apps

Deswegen gilt: Finger weg von solch dubiosen Apps. Denn auf Googles Sicherheitssystem Play Protect ist hier nicht immer Verlass, wie „Chip“ berichtet. Stattdessen sollten nur Apps bekannter Entwickler installiert werden. Auch hier ist Vorsicht angeraten. Nutzer sollten immer gut kontrollieren, ob der Entwicklername auf der App-Seite korrekt geschrieben ist, wie oft das Programm bereits heruntergeladen wurde und was andere Nutzer in den Bewertungen schreiben. Auch Virenschutzprogramme helfen. Allerdings muss eine Schadsoftware zunächst entdeckt werden, bevor die Entwickler reagieren können.